Aktivitäten
Stellungnahme zum Festspielbezirk in Salzburg
Europa Nostra Austria beteiligte sich am Civil Society Forum der Reactive Monitoring Mission 2025
20.11.25 Im Rahmen des Civil Society Forum der Reactive Monitoring Mission 2025 zum Historischen Zentrum der Stadt Salzburg brachte Europa Nostra Austria eine fachliche Stellungnahme zum Festspielbezirk ein. Präsentiert wurde diese von Bruno Maldoner, Vizepräsident von Europa Nostra Austria, Christian Hanus, Vorstandsmitglied von Europa Nostra, sowie Wilfried Schaber, Mitglied von Europa Nostra Austria in Salzburg. Im Mittelpunkt standen die baukulturelle Bedeutung des Festspielbezirks, das architektonische Erbe von Clemens Holzmeister und die Frage, wie Integrität und Authentizität der UNESCO-Welterbestätte langfristig gewahrt werden können. Europa Nostra Austria sprach sich dabei für eine besonders sorgfältige Prüfung der geplanten Eingriffe und für einen welterbeverträglichen Umgang mit dem historischen Bestand aus.
Weitere Stellungnahme zum Festspielbezirk in Salzburg
Europa Nostra Austria beteiligte sich im März 2026 an einer fachlichen Eingabe zum Heritage Impact Assessment
24.03.26 Aufbauend auf die Stellungnahme im Civil Society Forum vom November 2025 beteiligte sich Europa Nostra Austria im März 2026 auch an einer weiterführenden fachlichen Eingabe zum von der Stadt Salzburg beauftragten Heritage Impact Assessment (HIA) für das Projekt „Festspielbezirk 2030“. Die an das UNESCO World Heritage Centre, ICOMOS International und weitere mit dem Verfahren befasste Stellen gerichtete Stellungnahme diente dazu, die fachliche Grundlage für die Bewertung des Projekts zu verbreitern. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach mehr Transparenz im Planungsverfahren, Kritik an der fachlichen Tiefe des HIA sowie Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf den Outstanding Universal Value der Welterbestätte „Historisches Zentrum der Stadt Salzburg“. Besonders hervorgehoben wurden die Bedeutung des Mönchsbergs als Teil der Kulturlandschaft, die Eingriffe in den denkmalgeschützten Neutortunnel sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Betrachtung des Gesamtprojekts.

