Die Stimme des Kulturerbes in Europa

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Geschichte

Das EUROPA NOSTRA Awards Archiv hat eine bewegte Geschichte. Die ersten Dossiers des 1978 initiierten EUROPA NOSTRA Award wurden bis 1984 in den Räumlichkeiten von Lord Duncan-Sandys in London aufbewahrt. Zu jenem Zeitpunkt hatte der Bestand ein beträchtliches Ausmaß erreicht. Um den wachsenden Raumbedarf entgegen zu wirken wurden die zum Wettbewerb teilnehmende Länder gebeten, selbst für die Unterbringung der eigenen Einreichungen zu sorgen.

Auf Betreiben von Hasso Hohmann kamen die ersten Dossiers nach Österreich und wurden in den Räumlichkeiten des Internationalen Städteforums Graz-ISG untergebracht.

Kurz darauf zeigte das Royal Institute of British Architects (RIBA) Interesse an dem Archiv und begann die Dossiers des Wettbewerbs zu sammeln. Das ging weiter bis Ende, als abermals Raumnot eintrat.

Im Jahre 1989 erteilte EUROPA NOSTRA den offiziellen Auftrag der Unterbringung des gesamten EUROPA NOSTRA Awards Archivs an das Internationale Städteforum Graz-ISG. Bis zur Übersiedlung des Archivs an der Donau-Universität Krems im September 2012 war das Internationale Städteforum Graz-ISG gemeinsam mit EUROPA NOSTRA Austria für die vorbildliche Verwaltung und die Betreuung des Archivs verantwortlich.

Die Einreichungen enthalten Informationen zur Baugeschichte, Art der Renovierungsarbeit bzw. zur Um- oder Neugestaltung und zum Teil ist unwiederbringliches Material wie Originalfotos, -pläne und anderen Publikationen beigelegt. Das EUROPA NOSTRA Archiv stell deshalb ein wertvolles Werkzeug für Forschungszwecke und Lehre dar.

Seit 2006 engagiert sich EUROPA NOSTRA Austria besonders für die Digitalisierung und Professionalisierung des EUROPA NOSTRA-Awards Archivs und forciert, dass das Archiv Fachkreisen zugänglich gemacht wird.